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© HRS, Adrian Moser

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Bahnhofplanung Brig/Naters

Der Bahnhof Brig/Naters soll sich in den nächsten 10 Jahren zu einem offenen Eingangstor und einer gut organisierten Umsteigeplattform entwickeln.

Die Stadtgemeinde Brig-Glis, die Gemeinde Naters, Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn), PostAuto und die SBB haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Sie beruht auf dem neu erarbeiteten Rahmenplan, der die Grundlage für Grossbauprojekte schafft (Medienmitteilung vom 16.1.2014).

Nach der Absage der SBB im Sommer 2011, die zwei Geleise für die MGBahn freizugeben, hatten die Geschäftsleitung und die Kerngemeinden der Agglomeration Brig-Visp-Naters entschieden, gemeinsam mit dem Kanton, der SBB, der MGBahn und PostAuto eine Testplanung durchzuführen. Dabei wurde die neue Ausgangslage für den Bahnhof Brig/Naters geklärt und eine integrierte Lösung erarbeitet (Medienmitteilung vom 25.5.2012). Anhand der Resultate aus der Testplanung  haben die Projektpartner die Infrastrukturmassnahmen vertieft geklärt. Diese sollen in den nächsten 10 Jahren umgesetzt werden.

Um Vorschläge für die konkrete Neugestaltung des Bahnhofplatzes zu suchen, haben die Projektpartner Ende Oktober 2014 gemeinsam einen Wettbewerb ausgeschrieben (Medienmitteilung vom 31.10.2014). Unter dem Vorsitz des ETH-Professors Marc Angélil hat die Jury das Projekt „Linie“ eines internationalen Teams um den Tessiner Architekten Luigi Snozzi als Sieger aus dem Projektwettbewerb erkoren (Medienmitteilung vom 8.6.2015).

Mitte 2017 konnte eine weitere wichtige Projektphase abgeschlossen werden: Die Projektpartner haben das Vorprojekt des Teams um den Architekten Luigi Snozzi genehmigt (Medienmitteilung vom 30.6.2017). Damit liegt sowohl ein Zeitplan als auch eine Kostenkonkretisierung vor. Als nächste Projektschritte folgen die Erarbeitung des Bauprojekts und des Baueingabedossiers sowie das Plangenehmigungsverfahren durch das Bundesamt für Verkehr.

Im August 2019 hat die Steuerungsgruppe für die Neugestaltung des Bahnhofs Brig hat einen Generalplaner für das Generationenprojekt bestimmt (Medienmitteilung 14.8.2019). In einem offenen Verfahren setzte sich die Ingenieurgemeinschaft (IG) Brig+ durch. Das Mandat umfasst die Gesamtleitung sowie sämtliche Planerleistungen für die Projektierung und Bauleitung. Das Gesamtkonzept für die Umsetzung entspricht dem Vorprojekt, das auf Grundlage von Luigi Snozzi’s "Linie" erarbeitet wurde. Es umfasst 16 Teilprojekte im Gebiet zwischen der Saltina-Mündung und der Nordstrasse. Mit dem Baubeginn rechnen die Verantwortlichen Mitte 2023.

 

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