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Lonza investiert in Visp in das Generationenprojekt Ibex, die Scintilla baut ihr Werk in St. Niklaus aus, die Matterhorn Gotthard Bahn realisiert millionenschwere Infrastrukturprojekte und in Brig entsteht ein neues Spitalzentrum. Die ganze Region steht vor einem beachtlichen Wirtschaftswachstum, welches den Ruf nach qualifizierten Fachkräften verstärkt. Besonders betroffen sind Industrie, Handel und Verkehr sowie Gesundheit und Soziales. Um das Wirtschaftswachstum zu bewältigen, hat die RW Oberwallis AG (RWO AG) gemeinsam mit Unternehmen (Lonza, SZO, MGBahn und Scintilla) und Gemeinden (Visp, Brig-Glis, Naters, Netzwerk Oberwalliser Berggemeinden) sowie Valais/Wallis Promotion, Walliser Tourismuskammer und Business Valais das Regionalentwicklungsprogramm WIWA lanciert.

 

Ziele

WIWA zielt darauf ab, die Zuwanderung auswärtiger Fachkräfte zu aktivieren und ihnen optimale Rahmenbedingungen für ein Leben im Oberwallis anzubieten. Konkret verfolgt das Projekt folgende Ziele:

  • Moderne Strukturen und erforderliche Kapazitäten schaffen (Wohnen, Betreuung und Ausbildung, Mobilität)
  • Interkulturelle Kompetenzen für eine gute Integration aufbauen (Dienstleistungen, Vereinsleben)
  • Industrie/Tourismus verbinden, um die Alpinismus-Affinität auswärtiger Fachkräfte fürs Standortmarketing zu nutzen

 

WIWA-Umfrage

Der Entscheid für einen neuen Lebensmittelpunkt ist weitreichend und will durchdacht sein. 340 auswärtige Fachkräfte, die bereits im Wallis arbeiten, haben sich in einer Umfrage zu ihrem neuen Lebensort geäussert. Ausschlaggebend für den Zuzug war grösstenteils (74%) der Job. Ausserdem trumpft das Wallis mit der Karte «Natur» gross auf. Diese Erkenntnisse sind wenig überraschend. Dennoch liefert die WIWA-Umfrage spannende Anhaltspunkte, wie sich das Wallis für auswärtige Fachkräfte noch lebenswerter machen kann. Zusammengefasst lässt sich sagen:

Die auswärtige Fachkraft kommt in die Region, weil das Jobangebot attraktiv ist. Die auswärtige Fachkraft ist anspruchsvoll, sie setzt ein funktionierendes Dienstleistungsangebot und die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit voraus. Die auswärtige Fachkraft geniesst aktiv die Walliser Natur und sehnt sich gleichzeitig nach Urbanität und Moderne im Alltag.

 

Teilprojekte

WIWA orientiert sich am "Fachkraft-Journey" und umfasst mehrere Teilprojekte mit unterschiedlichen Aufgabenpaketen. Die Umsetzung wird innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre über die Projektleitung koordiniert und konsequent vorangetrieben. Erste Teilprojekte wie der Aufbau eines Welcome Desks sind gestartet.

 

 

Organisation

Die Projektträger sind in einem Steuerungsausschuss unter dem Vorsitz von Gilbert Loretan vereint. Die Verantwortung für die Projektleitung trägt Marc Franzen.

Mitglieder Steuerungsausschuss

Mitglieder Projektleitung

  • Christine Clausen (Netzwerk Oberwalliser Berggemeinden)
  • Damian Constantin (Valais/Wallis Promotion)
  • Niklaus Furger (Gemeinde Visp)
  • Michel Imseng (Scintilla AG)
  • Horst Johner (Spitalzentrum Oberwallis)
  • Fernando Lehner (Matterhorn Gotthard Bahn)
  • Gilbert Loretan (Region Oberwallis)
  • Franz Ruppen (Gemeinde Naters)
  • Renzo Cicillini (Lonza AG)
  • Dr. Berno Stoffel (Walliser Tourismuskammer)
  • Louis Ursprung (Gemeinde Brig-Glis)
  • Mathias Fleischmann (Valais/Wallis Promotion)
  • Marc Franzen (RW Oberwallis AG)
  • Michael Gsponer (Lonza AG)
  • Horst Johner (Spitalzentrum Oberwallis)
  • Christoph Kronig (Matterhorn Gotthard Bahn)
  • Roger Michlig (RW Oberwallis AG)
  • Patricia Ruffiner (Scintilla AG)

 

 

WIWA in den Medien. Eine Auswahl.

10.07.2019 | Kita-Angebot ausbauen, Walliser Bote
22.06.2019 | "Hier fragt niemand nach, wenn du am Freitagnachmittag um halb sechs noch im Büro sitzt", Walliser Bote
12.04.2019 | Das Wallis sagt "Willkommen", Walliser Bote
11.04.2019 | Ein Willkommen und eine Hilfe für zugezogene Fachkräfte, rro
12.03.2019 | "Mehr Stadt, bitte", Walliser Bote
15.02.2019 | Seilziehen um Fachkräfte, Walliser Bote
22.12.2018 | "Achtung: Boom", Walliser Bote 
5.12.2018 | "Regionaler Kraftakt", FOKUSOberwallis

 

 


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