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© HRS, Adrian Moser

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Entwicklung Bahnhofraum Brig / Naters

Der Bahnhof Brig soll sich in den nächsten Jahren zu einem offenen Eingangstor und einer gut organisierten Umsteigeplattform entwickeln.

Nach der Absage der SBB im Sommer 2011, die zwei Geleise für die MGBahn freizugeben, hatten Geschäftsleitung und Zentrumsgemeinden der Agglomeration Brig-Visp-Naters entschieden, gemeinsam mit dem Kanton, der SBB, der MGBahn und PostAuto eine Testplanung durchzuführen. Dabei wurde die neue Ausgangslage für den Bahnhof Brig/Naters geklärt und eine integrierte Lösung erarbeitet (Medienmitteilung vom 25.5.2012). Anhand der Resultate aus der Testplanung  haben die Projektpartner die Infrastrukturmassnahmen vertieft geklärt. Diese sollen in den nächsten 10 Jahren umgesetzt werden.

Um Vorschläge für die konkrete Neugestaltung des Bahnhofplatzes zu suchen, haben die Projektpartner Ende Oktober 2014 gemeinsam einen Wettbewerb ausgeschrieben (Medienmitteilung vom 31.10.2014). Unter dem Vorsitz des ETH-Professors Marc Angélil hat die Jury das Projekt „Linie“ eines internationalen Teams um den Tessiner Architekten Luigi Snozzi als Sieger aus dem Projektwettbewerb erkoren (Medienmitteilung vom 8.6.2015).

Für die weiteren Projektplanungsphasen (Abschluss Vorprojekt, Bau- und Auflageprojekt inkl. der Bewilligungsverfahren) haben sich die Stadtgemeinde Brig-Glis, die MG Infrastruktur AG, der Kanton Wallis, die SBB Immobilien und BLS Immobilien AG mittels Bauherrenvereinbarung zur Bauherrengemeinschaft zusammengeschlossen. Mitunterzeichnet wurde die Vereinbarung von der Gemeinde Naters und der Postauto Schweiz AG als betroffene und zustimmende Parteien. In der Gesamtprojektleitung (GPL) sind die MGBahn (Vorsitz), die Stadtgemeinde Brig-Glis sowie der Kanton Wallis vertreten. Die Geschäftsführung liegt bei der RW Oberwallis AG (RWO AG). 

Die neu gegründete Bauherrengemeinschaft hat im August 2019 einen Generalplaner für das Generationenprojekt bestimmt (Medienmitteilung 14.8.2019). In einem offenen Verfahren setzte sich die Ingenieurgemeinschaft (IG) Brig+ durch. Das Mandat umfasst die Gesamtleitung sowie sämtliche Planerleistungen für die Projektierung und Bauleitung. Das Gesamtkonzept für die Umsetzung entspricht dem Vorprojekt, das auf Grundlage von Luigi Snozzi’s "Linie" erarbeitet wurde. Es umfasst 20 Teilprojekte im Gebiet zwischen der Saltina-Mündung und der Nordstrasse. Mit dem Baubeginn rechnen die Verantwortlichen Mitte 2024.

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