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News

Regionen im Krisentest

Die anhaltende Corona-Krise setzt der Schweizer Wirtschaft zu. Besonders hart trifft es unter anderem den Tourismus und Industriebranchen, die stark auf den Export ausgerichtet sind, Wirtschaftszweige also, die in manchen Regionen im Zielgebiet der Neuen Regionalpolitik (NRP) eine zentrale Rolle spielen. Der Tourismus bildet darüber hinaus einen Schwerpunkt der NRP-Förderung. Von den Tourismusregionen litten besonders jene unter der Krise, die stark auf ausländische Gäste ausgerichtet sind. Jedoch gab es gewisse periphere Regionen welche dagegen einen Boom erlebten.

Die Sprache im Rampenlicht

Die Hauptstadtregion Schweiz setzt sich stark für die Förderung der Zweisprachigkeit ein, sowohl in der Berufsausbildung als auch in den Schulen. Die Beherrschung von mehreren Sprachen ist ein Wettbewerbsvorteil im Berufsleben der jungen Menschen unserer Region. Um das Engagement im Bereich Zweisprachigkeit weiter auszubauen, führt die Hauptstadtregion Schweiz eine Strategie- sowie eine Arbeitsgruppe. Die genannten Organisationen sind in diesen Gruppen ebenso vertreten wie Vertreterinnen und Vertreter unserer Mitgliederstädte und -regionen. Ebenfalls Einsitz in der Arbeitsgruppe hat das Institut für Mehrsprachigkeit Freiburg.

Regionalentwicklungsprogramm WIWA wird weitergeführt

Vor zwei Jahren fiel der Startschuss für das Regionalentwicklungsprogramm WIWA. Aufgesetzt wurde das Programm unter der Leitung der RW Oberwallis AG (RWO) von verschiedenen im Oberwallis tätigen Unternehmen, den Gemeinden, der Walliser Tourismuskammer, Valais/Wallis Promotion und Business Valais. Gemeinsam werden Strukturen und Rahmenbedingungen geschaffen, um genügend auswärtige Fachkräfte ins Wallis zu holen und sie in der Region zu halten. Trotz der Coronakrise wachsen viele Oberwalliser Unternehmen in den Bereichen Industrie, Gesundheit, Bildung und Mobilität weiter. Der Bedarf an auswärtigen Fachkräften bleibt entsprechend hoch. WIWA wird daher auch im kommenden Jahr weitergeführt.

Momentum für digitale Transformation in Gemeinden nutzen

Die Digitalisierung von Prozessen und Dienstleistungen ist für die Zukunftsfähigkeit von Gemeinden eine wichtige Voraussetzung. Ein Modellvorhaben des Bundes treibt dazu den Aufbau eines Support-Centers im Oberwallis voran. Die Zwischenbilanz der involvierten Pilotgemeinden Bitsch, Salgesch und Täsch ist positiv. Mit dem Aufbau eines Support-Centers sollen die Gemeinden in der Digitalisierung ihrer Verwaltungsaufgaben und Dienstleistungen gefördert werden und eine Ansprechstelle für Fragen rund um digitale Prozesse, Systeme und Systemanwendungen erhalten.

Neues Dossier zur wirkungsorientierten Regionalentwicklung

Warum machen wir ein bestimmtes Projekt? Was möchten wir damit erreichen? Solche Fragen sind auch in der Regionalentwicklung zentral. Sei es beim Projektdesign, wie auch während der Umsetzung. regiosuisse verweist im aktuellen Newsletter auf das neue Dossier «Wirkungsorientiertes Arbeiten». Weitere Themen sind das Programm «Smart Village / Smart Regions» sowie die Strategie «Nachhaltige Entwicklung 2030», welche der Bundesrat anfangs November in Vernehmlassung geschickt hat.

Trotz Corona: Auf der Suche nach Fachkräften

Bedingt durch die Coronakrise rechnen viele Regionen und Länder mit einem spürbaren Rückgang der Wirtschaftskraft und damit verbunden einem steigenden Druck auf die Arbeitsplätze. In einigen Branchen im Wallis – insbesondere in der Industrie oder dem Gesundheitswesen - zeigt sich aber ein anderes Bild: Es fehlt weiterhin an Fachkräften für das kontinuierlich steigende Jobangebot in der Region. Im Rahmen des Regionalentwicklungsprogramms WIWA wird daher auf Hochtouren an der Rekrutierung von Fachkräften und der Positionierung des Wallis als attraktiver Arbeitsund Lebensort gearbeitet. Am 25. und 26. November präsentierte sich das Wallis an der Absolventenmesse Schweiz, die aufgrund der Coronakrise erstmals virtuell stattfand.

Zollinger Bio gewinnt die 11. Ausgabe des Prix Créateurs WKB!

Das Unternehmen Zollinger Bio mit Sitz in Les Evouettes gewinnt die 11. Ausgabe des Prix Créateurs WKB. Seine für die Branche neuartige Kosmetiklinie in Bioqualität konnte das Publikum überzeugen. Zollinger Bio erhält einen Preis im Wert von 25’000.- Franken. Die Oberwalliser Firma Scotech, die Revisionskörbe für Sessellifte und Seilbahnen vermarktet, gewinnt den Preis, der vom Club der ehemaligen Finalisten vergeben wird und mit 5’000.- Franken dotiert ist. Die zwei Preise wurden aufgrund der aktuellen Gesundheitskrise direkt im jeweiligen Unternehmen übergeben.

© RWO AG, Alain Amherd© RWO AG, Alain Amherd

© RWO AG, Alain Amherd

Tamar Hosennen neue RWO-Geschäftsleiterin

Der Verwaltungsrat der RW Oberwallis AG (RWO AG) hat Tamar Hosennen zur neuen Geschäftsleiterin des Regions- und Wirtschaftszentrums Oberwallis bestimmt. Die 40-jährige Brigerin stellt sich seit Jahren in den Dienst der Region und übernimmt die Leitung des Unternehmens am 1. Januar 2021. Mit ihrer der Wahl setzt der Verwaltungsrat auf eine interne Lösung mit langjähriger Erfahrung in der Regionalentwicklung. Die ausgebildete Politologin und Raumplanerin ist seit 2011 für die RWO AG als Projektleiterin tätig und aktuell u. a. verantwortlich für die Geschäftsführung der Agglomeration Brig-Visp-Naters.

Erfreuliches Fazit zu den Digitaltagen

Im Wallis konnte die Bevölkerung wie in der übrigen Schweiz Anfang November anlässlich der Schweizer Digitaltage in die Welt der Digitalisierung eintauchen. Mehr als 300 Personen nahmen an den acht Online-Diskussionsforen teil, die im Wallis in den Bereichen Bildung, Gesundheit, öffentliche Verwaltung, Naturgefahren, Tourismus und Gastgewerbe organisiert wurden. Ursprünglich als Präsenzveranstaltungen geplant wurden die Anlässe aufgrund der aktuellen Gesundheitssituation online abgehalten. Ziel des Kantons war es, die Diskussion für die Bevölkerung zu öffnen und die Digitalisierung letztlich für alle zum Thema zu machen.

© RWO AG, Alain Amherd© RWO AG, Alain Amherd

© RWO AG, Alain Amherd

Praktikumsstelle frei

Seit über 10 Jahren stellen wir uns mit Herz und Verstand in den Dienst der Region Oberwallis. Wir haben uns als Kompetenzzen­trum für Regional- und Wirtschaftsentwicklung etabliert und gehören zu den aktivsten Regionalent­wicklerinnen der Schweiz. Wir wollen auch künftig regionale Interessen bündeln und Potenziale aus­schöpfen, um die Wertschöpfung in der Region zu steigern. Zur Ergänzung und Unterstützung unseres Teams bieten wir eine Praktikumsstelle. Wollen Sie wirkungsorientierte Regionalentwicklung mitgestalten? Ivo Nanzer, unser Geschäftsleiter ad interim, freut sich auf Ihre Bewerbungsunterlagen.