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News

Neuer Vorsitzender für das Netzwerk Oberwalliser Berggemeinden

Die Erner Gemeindepräsidentin Christine Clausen tritt als Vorsitzende des Netzwerks der Oberwalliser Berggemeinden (NOB) ab. Clausen, die stets die ausgezeichnete Lebensqualität in den Berggemeinden betont, tritt nach sechs Jahren im NOB-Ausschuss zurück, drei davon amtete sie als Vorsitzende. «Ich finde es wichtig jetzt die Leitung weiterzugeben, damit der Vorsitz abwechselnd in jedem Tal, jedem Gebiet ist und das Netzwerk breiter abgestützt wird.» Nach der Absage der NOB-Konferenz anfangs April haben die Mitglieder den bisherigen Vize-Vorsitzenden Christian Pfammatter (Guttet-Feschel) schriftlich zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ausserdem nehmen die Gemeindepräsidenten Sebastian Arnold (Simplon) und Gerhard Kiechler (Goms) neu Einsitz in den 8-köpfigen Ausschuss. Als neuer VizeVorsitzender wurde Theo Schmid (Ausserberg) bestimmt.

Medienmitteilung (NOB)

Digitourism: 8 digitale Lösungen ausgezeichnet

Ein automatisierter Check-in, ein digitaler Radwanderführer, ein Fernmanagementsystem für Bergbahnen und ein digitales Gutscheinmanagementsystem: Das sind einige der preisgekrönten digitalen Lösungen des Projektaufrufs Digitourism. Dieser wurde im Mai von der Stiftung The Ark und der Dienststelle für Wirtschaft, Tourismus und Innovation (DWTI) gestartet. 36 Innovationen wurden eingereicht, aus denen acht ausgewählt und mit jeweils 10'000 Franken dotiert wurden. Diese Lösungen ermöglichen es gemäss Mitteilung, Verbesserungen im Bereich der Digitalisierung des Walliser Tourismus vorzunehmen.

Weitere Infos (The Ark)

Neues Immobilienportal auf valais4you.ch

Auf valais4you.ch, dem Online-Handbuch für das Leben und Arbeiten im Wallis, steht neu auch ein Immobilienportal zur Verfügung. Wohnungssuchende finden dort ein breites Angebot an Mietwohnungen aus dem ganzen Oberwallis. Mit dem Stellenportal, Porträts von sämtlichen Oberwalliser Gemeinden, umfangreichen Informationen zum Leben im Oberwallis und dem neuen Immobilienportal erfüllt valais4you.ch alle Voraussetzungen, um den auswärtigen Fachkräften den Start in der neuen Heimat zu erleichtern und KMU sowie grössere Unternehmen der Region bei der Rekrutierung zu unterstützen.

Medienmitteilung (WIWA) | Immoblienportal auf valais4you.ch

Schweizer Berghilfe mit Soforthilfe für Kleinbetriebe

Die Coronakrise trifft auch die Betriebe im Berggebiet hart. Den Klein- und Kleinstbetrieben geht es akut schlecht, und trotz zinsloser Darlehen und Unterstützung des Bundes und der Kantone sind viele von ihnen durch diese Krise in ihrer Existenz bedroht. Gerade kleine Tourismus- und Gewerbebetriebe befinden sich in einer sehr schwierigen Situation. Um unkompliziert helfen zu können, hat der Stiftungsrat der Schweizer Berghilfe 4 Millionen Franken Soforthilfe gesprochen. Insgesamt sind es gemäss Mitteilung etwa 150 Betriebe, die so auf eine rasche Linderung ihrer finanziellen Notlage hoffen dürfen. Jedes Gesuch wird entsprechend überprüft, die Sofortunterstützung pro Fall beträgt höchstens 50'000 Franken.

Medienmitteilung (Schweizer Berghilfe)

"Digitourism" - ein Projektaufruf der Stiftung The Ark

Die Wiederaufnahme der touristischen Aktivitäten im Wallis durch den Einsatz von innovativen digitalen Lösungen für Hotels, Bergbahnen und andere Tourismusunternehmen optimal vorzubereiten – so lautet das Ziel von «Digitourism», dem Projektaufruf der Stiftung The Ark in Zusammenarbeit mit der Dienststelle für Wirtschaft, Tourismus und Innovation (DWTI). Walliser KMU und Start-ups im Technologiebereich können ihre Lösungen ab sofort einreichen. Die Besten unter ihnen werden von einer Jury auserkoren und gewinnen jeweils 10'000 Franken für die Umsetzung der Lösung bei den Tourismusunternehmen. Dies ist ein pragmatischer Weg, um die Technologieunternehmen zu unterstützen und gleichzeitig die Digitalisierung im Walliser Tourismus zu beschleunigen.

Weitere Infos (Stfitung The Ark)

Wirtschaftsstruktur und Strukturwandel

Im Zeitraum 2011 bis 2016 wurden in der Schweiz rund 180'000 neue vollzeitäquivalente Stellen (VZÄ) geschaffen. Die meisten neuen Stellen in periurbanen und urbanen Gebieten entstanden. Demgegenüber ist die Beschäftigung in den ländlichen Gemeinden nur unterdurchschnittlich stark gewachsen. U. a. hat die Wirtschafts- bzw. Branchenstruktur einen Einfluss auf diese Entwicklung, wie regiosuisse in einem neuen Beitrag der Rubrik Regionenmonitoring aufzeigt. Die Branchenstruktur ist deshalb wichtig, weil mit dem Beschäftigungswachstum ein steter, durch Technologie, Demographie und Globalisierung getriebener Strukturwandel einher geht. Gibt es grosse Unterschiede in der Beschäftigungsentwicklung der verschiedenen Wirtschaftszweige, so wirkt sich dies – aufgrund der unterschiedlichen Branchenstruktur – auch auf das Wachstum der Gesamtbeschäftigung in den einzelnen Regionen aus.

Wirtschaftsstruktur und Strukturwandel (regiosuisse.ch)

Mehr Unterstützungsbeiträge der Berghilfe

Im vergangenen Jahr hat die Stiftung Schweizer Berghilfe mehr Unterstützungsbeiträge in die Berge transferiert als je zuvor. 2019 wurden mit über 35 Millionen Franken insgesamt 613 Projekte unterstützt, davon 41 Projekte im Wallis mit Beiträgen von insgesamt 2.12 Mio. Franken. Gemäss Mitteilung der Berghilfe sind es Investitionen, die Bestehendes erhalten, oft aber auch neue Perspektiven gaben, neue Ideen ermöglichten und neue Arbeitsplätze schafften. Im 2019 schlug sich die Strategie der Berghilfe, vermehrt Projekte ausserhalb der Landwirtschaft zu unterstützen, erstmals deutlich in den Zahlen nieder. Die Spenden und Zuwendungen an die Schweizer Berghilfe betrugen im vergangenen Jahr gut 35 Millionen Franken. Damit konnte die Stiftung das gute Sammelergebnis aus dem Jubiläumsjahr 2018 leicht übertreffen.

Jahresbericht 2019 (berghilfe.ch)

© Kanton Wallis © Kanton Wallis

© Kanton Wallis

Weitere Unterstützung für Walliser Unternehmen

Nach der Verabschiedung der ersten kantonalen Massnahmen zur Unterstützung von Walliser Unternehmen beschloss der Staatsrat ein zweites Massnahmenpaket zugunsten der Selbständigerwerbenden und anderer Personen, die nicht von den Bundesmassnahmen profitieren, sowie der Arbeitnehmer, die in ihrem Unternehmen eine arbeitgeberähnliche Stellung innehaben. Dieses zusätzliche kantonale Hilfspaket soll die neuen Massnahmen des Bundes ergänzen, um die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus (COVID-19) abzufedern. Der Kanton hofft, damit so vielen Walliser Unternehmen wie möglich helfen zu können.

Medienmitteilung (I-VS)

Gute Finanzlage der Walliser Gemeinden

Die Finanzlage der 126 Walliser Gemeinden kann insgesamt erneut als sehr gut beurteilt werden. Die fünf Kennzahlen, berechnet aus dem Durchschnittswert der Verwaltungsrechnungen 2017 und 2018, erreichen das Maximum von 25 Punkten. Das schreibt die kantonale Dienststelle für innere und kommunale Angelegenheiten in einer Mitteilung zum neusten Bericht über die Gemeindefinanzen. Die Nettoverschuldung pro Einwohner nimmt bei den Gemeinden insgesamt von 1456 auf 1271 Franken ab. Mit einem Wert von deutlich unter 3000 Franken pro Einwohner wird die Verschuldung als gering beurteilt. Diese Auswertungen zeigen die sehr gute Finanzlage der Gemeinden auf.

Medienmitteilung (I-VS) | Bericht über die Gemeindefinanzen 2018

Coronavirus-Pandemie: Finanzhilfen für Unternehmen

Die CCF AG ist das Bürgschafts- und Finanzzentrum von Business Valais und will Unternehmen in der Bewältigung negativer Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie unterstützen. Dazu hat die CCF AG einen Massnahmenkatalog für Unternehmen erstellt, die direkt von der Pandemie betroffen sind. Die aufgeführten Massnahmen umfassen Finanzhilfen in Form von Bürgschaften von Bankkrediten oder Darlehen und sind ausschliesslich zur Unterstützung von gewerblicher und unternehmerischer Tätigkeit mit Gewinnorientierung bestimmt. Die Gewährung von À-fonds-perdu-Beiträgen ist ausgeschlossen. Betroffene Unternehmen können ihre Anträge per E-Mail bei der CCF AG einreichen.

Massnahmenkatalog (CCF AG)