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News

Intensivkurs für einen guten Start ins Unternehmertum

Eine Geschäftsidee allein macht noch kein Unternehmen. Um sich beruflich selbstständig machen zu können, braucht es auch viel Mut. «Im Oberwallis gibt es immer wieder Jungunternehmerinnen und -unternehmer, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen», sagt Ivo Nanzer, stv. Geschäftsleiter der RW Oberwallis AG (RWO AG). Ihnen stellen sich zahlreiche Fragen: Hat meine Geschäftsidee Potenzial? Wie kann das benötigte Kapital beschafft werden? Welche Rechtsform eignet sich am besten? Welche Versicherungen sind notwendig? Oder was muss ein Businessplan beinhalten? Seit 2016 unterstützt die RWO AG im Rahmen der Wirtschaftsförderung in Zusammenarbeit mit dem St. Galler Institut für Jungunternehmen (IFJ) Firmengründerinnen und -gründer dabei, Antworten auf diese Fragen zu finden. Der nächste Kurs findet am Donnerstag, 09. September 2021, von 17:00 bis 20:00 Uhr, im Gotham in Naters statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Unterzeichnung Charta_v.l._Philippe Varone (Präsident ARVr), Grégory Carron (Direktor ARVr), Tamar Hosennen (Geschäftsleiterin RWO), Richard Kalbermatter (VR-Präsident RWO)Unterzeichnung Charta. Von links: Philippe Varone (Präsident ARVr), Grégory Carron (Direktor ARVr), Tamar Hosennen (Geschäftsleiterin RWO), Richard Kalbermatter (VR-Präsident RWO).

Unterzeichnung Charta. Von links: Philippe Varone (Präsident ARVr), Grégory Carron (Direktor ARVr), Tamar Hosennen (Geschäftsleiterin RWO), Richard Kalbermatter (VR-Präsident RWO).

Walliser Regionalentwicklung mit zusätzlichem Schub

Die Antenne Région Valais romand (ARVr) und das Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis (RWO AG) haben eine Charta unterzeichnet. Die beiden Regionalentwicklungsstellen wollen künftig vermehrt über die Sprachgrenze hinaus zusammenspannen, sich über das Handwerk der Regionalentwicklung austauschen und gemeinsame Interesse bei kantonalen Themen vertreten. «Ein wichtiger Schritt. Es gibt viele Herausforderungen, die im Ober- und im Unterwallis identisch sind», erklärt ARVr-Direktor Grégory Carron. Tamar Hosennen, RWO-Geschäftsleiterin, ergänzt: «Mit der neuen Charta soll die Zusammenarbeit bei Projekten, welche die Interessen beider Kantonsteile betreffen, gestärkt werden. Ein gutes Beispiel dafür ist etwa das Regionalentwicklungsprogramm WIWA, das nach mehreren Jahren im Oberwallis nun auf gleicher Basis auch im Unterwallis aufgebaut wird.»

Medienmitteilung (RWO) | Zur Charta

Von links: Robert Rittler (Teilprojektleiter familienergänzende Kinderbetreuung), Christian Kalbermatter (Projektleiter), Claudius Rubin (Teilprojektleiter Leben im Alter)Von links: Robert Rittler (Teilprojektleiter familienergänzende Kinderbetreuung), Christian Kalbermatter (Projektleiter), Claudius Rubin (Teilprojektleiter Leben im Alter)

Von links: Robert Rittler (Teilprojektleiter familienergänzende Kinderbetreuung), Christian Kalbermatter (Projektleiter), Claudius Rubin (Teilprojektleiter Leben im Alter)

Lötschental packt soziale Grundversorgung an

Die Gemeinden des Lötschentals wollen Themen wie Gesundheit, Alterspflege, Schule und Kinderbetreuung ganzheitlich anpacken. Ein Bedarf, den zuletzt verschiedene Analysen aufgezeigt haben. Angestossen durch den Talrat werden mit dem Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis (RWO AG) mögliche Stossrichtungen ausgearbeitet. «Im Fokus steht ein generationenübergreifender Ansatz mit neuen und bestehenden Angeboten», sagt RWO-Projektleiter Christian Kalbermatter. Seit diesem Frühjahr suchen die beiden Projektgruppen «Leben im Alter» und «Familienergänzende Kinderbetreuung» nach zukunftsfähigen Lösungen. Ein wichtiges Standbein der sozialen Grundversorgung im Tal stellt das Alters- und Pflegeheim St. Barbara in Kippel dar. Wie weiter mit der Einrichtung und dessen Angebot? Wie kann das Tal überdies für Familien attraktiv bleiben?

Medienmitteilung (RWO) | Zur Projektseite

Weiterbildung für Gemeindeämter ist gefragt

Die diesjährige Weiterbildungsreihe für Gemeinden ist kürzlich mit dem Kursabend zum Thema Digitalisierung zu Ende gegangen. 16 Kursabende, mit insgesamt 327 Anmeldungen, zu den unterschiedlichsten Aspekten rund um die Arbeit im Gemeinderat standen auf dem Programm. Wegen der geltenden Corona-Vorschriften musste die Umsetzung entsprechend angepasst werden: Zu Beginn wurde komplett auf eine digitale Lösung gesetzt. Ab Ende April waren dann hybride Durchführungen möglich. Ein Angebot, das wie eine Umfrage unter den Teilnehmenden gezeigt hat, auch künftig Anklang finden könnte. So beispielsweise bei der nächsten Weiterbildungsreihe: Läuft alles nach Plan, soll bereits im nächsten Jahr gemeinsam mit dem Kanton ein weiteres Angebot mit Schwerpunkt «Planung + Bau» lanciert werden. Ein Bereich, in dem die Oberwalliser Gemeinden in der laufenden Legislatur stark gefordert sind.

Medienmitteilung (RWO) | Weiterbildungsagbebote 2021

Nächste Generation aufgegleist

Die Agglomeration Brig-Visp-Naters will Vekehrsinfrastrukturprojekte mit regionaler Ausstrahlung voranbringen. Aktuell wird die 4. Generation des Agglomerationsprogramms ausgearbeitet. Eine der geplanten Massnahmen, die zwischen 2024 und 2028 realisiert werden sollen, betrifft die Kantonsstrasse T9 durch Visp. Durch die Fertigstellung der Südumfahrung werden weniger Autos durch Visp rollen. «Insbesondere der Transitverkehr und damit auch der Schwerverkehr wird sich auf die Autobahn verlagern», erklärt Gemeindepräsident Niklaus Furger. Das schafft Platz für Neues. Eine dazu beim Büro Citec in Auftrag gegebene Studie schlägt die Anlegung eines Boulevards vor, der mit Bepflanzung und einem Nebeneinander der Verkehrstypen für mehr Wohn- und Aufenthaltsqualität sorgen soll. Wie die Neugestaltung im Detail ausfallen wird, soll in einem Wettbewerbsverfahren ermittelt werden. 

WB-Themenseite: Agglomeration Brig-Visp-Naters | Mehr über die Agglomeration

Berghilfe unterstützt Oberwalliser Unternehmen

Trotz des Härtefallprogramms von Bund und Kantonen sehen von der Coronakrise hart getroffene Unternehmen in den Berggebieten einer ungewissen Zukunft entgegen – auch im Oberwallis. Für diese Härtefälle hat die Schweizer Berghilfe in Ergänzung zur öffentlichen Hand die subsidiäre Hilfe lanciert. Sie läuft noch bis Ende 2021. Am 29. Juni öffnet sich das dritte Zeitfenster. Insbesondere Klein- und Kleinstunternehmen, deren Eigenkapitalbasis bedroht bleibt, haben ab diesem Zeitpunkt einen Monat lang Zeit, ein Härtefallgesuch einzureichen. Da nur eine beschränkte Anzahl an Gesuchen bearbeitet werden kann, nimmt die Schweizer Berghilfe am Ende des Zeitfensters eine Priorisierung vor. Gesuche, die in die engere Wahl kommen, werden detailliert geprüft. Damit stellt die Schweizer Berghilfe sicher, dass die Spendengelder seriös eingesetzt werden.

Mehr zum Unterstützungsangebot der Schweizer Berghilfe

KMU durch den Lötschberg verbinden

Mit dem «KMU-Netzwerk Lötschberg» lanciert das Regions- und Wirtschaftszentrum gemeinsam mit der Volkswirtschaft Berner Oberland ein interessantes Anlassformat. Angesprochen sind Unternehmerinnen und Unternehmer aus beiden Regionen. Geplant sind bis April 2022 vier Veranstaltungen in Thun und in Naters, an denen wahlweise physisch oder virtuell teilgenommen werden kann. Die erste eineinhalbstündige Abendveranstaltung am 9. September 2021 beschäftigt sich mit dem Thema «Krisenstrategien infolge Corona: Änderung Geschäftsmodell & neue Wertschöpfungsketten». Eingeführt wird das Thema von Derek Brandt, Verwaltungsratspräsident der ender diagnostics ag. Während des Lockdowns änderte das Unternehmen seine Strategie und produzierte Covid-19-Schnelltests. Wie es dazu kam, wird Derek Brandt aus erster Hand erzählen.

Medienmitteilung (Wirtschaft Berner Oberland / RWO) | Zum Veranstaltungsprogramm

Finalisten sind bekannt

Die fünf Finalisten der 12. Ausgabe des Prix Créateurs WKB stehen fest. Neben Plein’R, Tracy.ai und IG group reihen sich mit Bergbox und Bellwald TEC auch zwei Oberwalliser Vertreter unter die Nominierten. Während das Unternehmen Bergbox mit einem digitalen Markt für Walliser Produkte hervorsticht, entwickelt Bellwald TEC intelligente Textilien. Die Finalisten wurden von der Jury aus insgesamt 46 Bewerbungen ausgewählt. Zum zweiten Mal wurden beim Prix Créateurs WKB fünf Finalisten auserkoren. Ab dem 15. Juni kann das Publikum seine Stimme abgeben und entscheiden, welche dieser fünf Walliser Innovationen die beste ist. Am Gala-Abend, der auf den 14. September verschoben wurde, werden zwei Preise im Gesamtwert von CHF 30‘000.- übergeben. Der Prix Créateurs WKB wird seit 2007 von der Walliser Kantonalbank und Business Valais, der Wirtschaftsförderung des Kantons Wallis, organisiert. 

Mehr zum 12. Prix Créateurs

Ausschreibung für MEM-Passerelle läuft

Im Herbst 2020 startete in Thun der erste Pilotlehrgang der MEM-Passerelle 4.0. Die MEM-Passerelle, als Projekt der Sozialpartner MEM, ist schweizweit das erste Bildungsprogramm zur Re- und Neuqualifizierung Erwachsener im industriellen Umfeld. Aktuell läuft die Ausschreibung für die neuen Module ab Mitte August 2021. Ein Angebot, das sich an Teilnehmende aus Produktionsbetrieben im Berner Oberland und im Oberwallis richtet und auf einer Initiative der Volkswirtschaft Berner Oberland und der RWO AG gründet. «Eine Weiterbildung, die auf Mitarbeitende mit verschiedenen Ausbildungshintergründen fokussiert, ist für uns sehr interessant.» erklärt Patricia Ruffiner, HR Scintilla St. Niklaus. «Es war für uns klar, dass wir in der Pilotphase mitmachen. Bis jetzt haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und schätzen die Anpassungsfähigkeit des Ausbildungsprogrammes auf die Mitarbeitenden sehr.»

Medienmitteilung (Volkswirtschaft Berner Oberland) | Mehr zur MEM-Passerelle

Weichen für Briger Bahnhofsplatz gestellt

Das Verkehrskonzept rund um den Briger Bahnhof nimmt eine wichtige Hürde: Die Bevölkerung von Brig-Glis hat dem Kredit in der Höhe von nicht ganz 20 Millionen Franken am 13. Juni zugestimmt. Stadtpräsident Mathias Bellwald zeigte sich erfreut, dass die Bevölkerung hinter dem Gemeinschaftsprojekt von Brig-Glis, MGBahn, Bund, Kanton, SBB, BLS, PostAuto Schweiz und Naters steht und nun Investitionen von fast 100 Mio. Franken ausgelöst werden. «Mit dem Ja erhält Brig-Glis endlich einen zeitgemässen Bahnhofsplatz und legt den Grundstein für das neue Quartier «Bahnhof West», welches die Stadt mit dem Spitalzentrum Oberwallis verbindet.» Mit dem positiven Abstimmungsresultat geht das Projekt nun in die nächste Phase. Läuft alles nach Plan, soll im kommenden Jahr das Baugesuch beim Bundesamt für Verkehr eingereicht werden. Der Baubeginn ist für die 2. Hälfte 2024 vorgesehen.

Medienmitteilung (Stadtgemeinde Brig-Glis) | Zur Projektseite