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News

Familienfreundlichkeit hat hohe Priorität

Gemeinsam mit der Fachstelle UND hat das Regionalentwicklungsprogramm WIWA mehrere Unternehmen im Oberwallis dabei unterstützt, ihre Familienfreundlichkeit zu analysieren und Handlungsfelder zu definieren. Das Pilotprojekt konnte mit vielversprechenden Resultaten abgeschlossen werden. Seit Beginn des Projekts haben weitere Oberwalliser Unternehmen ihr Interesse an einer Beratung zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit signalisiert. Es ist deshalb eine weitere Ausgabe in Planung. Dafür soll eine schlankere Version des Programms entworfen werden, damit auch kleinere Unternehmen Zugang finden. «Die Unternehmen haben die Bedeutung dieses Themas erkannt. Nur wenn Unternehmen, Kita-Betreiber und Schulen Hand in Hand arbeiten, können wir gute Lösungen für unterschiedliche Familien- und Arbeitskonstellationen entwickeln», erklärt Mart Franzen, WIWA-Projektleiter.

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Governance in der regionalen Tourismusentwicklung

Anfang März 2021 ist das Schweizer Jahrbuch für Tourismus 2020/2021 erschienen. Der Fokus ist auf den Themenbereich Krisenmanagement und Zukunftsstrategien für den alpinen Tourismus gerichtet. Mit dem Artikel «Governance in der regionalen Tourismusentwicklung – Erfahrungen aus dem Oberwallis» haben die beiden RWO-Projektleiterinnen Rahel Meili und Esther Schlumpf ebenfalls einen Artikel beigesteuert. Die beiden gehen der Frage nach, welche Rolle die Regionalentwicklung im Tourismus einnehmen kann und welche Governance-Formen am besten zur Unterstützung der destinationsübergreifenden Zusammenarbeit beitragen. Ziel des Artikels ist es, basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre die Bedeutung und Erfolgsfaktoren verschiedener Governance-Formen in der regionalen Tourismusentwicklung aufzuzeigen.

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Die Urversammlung live im Wohnzimmer

In den drei Gemeinden Bitsch, Salgesch und Täsch sind erstmals Urversammlungen per Livestream zu den Einwohnern nach Hause übertragen worden. Ein Novum in der Schweiz. «Die Erfahrungen, die wir mit dem Livestream sammeln konnten, sind vielversprechend. Viele unserer Bürgerinnen und Bürger haben sich den Stream angesehen», sagt Mario Fuchs, Gemeindepräsident von Täsch, in einem ersten Fazit. Insgesamt waren an den drei Anlässen, die zwischen dem 28. Januar und dem 25. Februar 2021 stattfanden, jeweils zwischen 40 bis 60 Personen aller Altersgruppen zugeschaltet. Bei zwei Urversammlungen war die Zahl der virtuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer doppelt so hoch wie diejenige der physisch Anwesenden. Nun will man das Projekt weiterverfolgen und abklären, in welchem Rahmen die Gemeinden solche Formate in Zukunft mit ansprechender Qualität und tragbaren Kosten umsetzen können.

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© RWO AG, Dario Seiler© RWO AG, Dario Seiler

© RWO AG, Dario Seiler

Zusätzliche Hilfe für Oberwalliser Härtefälle

Trotz des Härtefallprogramms von Bund und Kantonen sehen von der Coronakrise schwer getroffene Unternehmen düsteren Zeiten entgegen – auch im Oberwallis. In Ergänzung zur öffentlichen Hand hat die Schweizer Berghilfe deshalb ein Angebot lanciert, bei dem coronabedingte Treuhandkosten von betroffenen Kleinunternehmen mit einem Ertragsrückgang von über 20 Prozent bis zur Hälfte übernommen werden. Diese Aktion läuft noch bis Mitte März 2021. Darüber hinaus geht sie Klein- und Kleinstunternehmen im Bergebiet zusätzlich zur Hand. Betriebe mit einem Ertragseinbruch von mehr als 80 Prozent können dieses Jahr während vier Zeitfenstern ein Gesuch einreichen. Das erste Fenster ist noch bis zum 4. März offen. «Für unsere Region ist diese Unterstützung sehr hilfreich. Die Berghilfe ist ein wichtiger Partner für die Unternehmen im Berggebiet», betont Ivo Nanzer, Projektleiter bei der RWO AG.

Mehr zum Unterstützungsangebot der Schweizer Berghilfe

Niklaus Furger übernimmt Vorsitz der Agglomerationskonferenz

Die Agglomerationskonferenz Brig-Visp-Naters (AKO) hat einen neuen Vorsitzenden. Niklaus Furger tritt die Nachfolge des vormaligen Briger Stadtpräsidenten Louis Ursprung an. Als Visper Gemeindepräsident betont Furger die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit im Einzugsgebiet der drei grossen Talgemeinden: «Die Region ist Arbeits- und Wohnraum gleichzeitig, und sie hängt verkehrstechnisch eng zusammen. Darum ist es wichtig, dass man zusammenarbeitet, ohne dass dabei die Eigenständigkeit und die Individualität der einzelnen Gemeinden verlorengehen.» Dank dieser Zusammenarbeit konnten in den letzten Jahren verschiedene nachhaltige Projekte umgesetzt werden. Im Jahr 2020 etwa erhielt die Stadtgemeinde Brig-Glis einen Bundesbeitrag in der Höhe von 650’000 Franken für die Aufwertung des Gliser Dorfkerns.

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Fit werden für die Arbeit im Gemeinderat

Am 3. Februar ist der Startschuss zur diesjährigen Aus- und Weiterbildungsreihe für Walliser Gemeinden erfolgt. Insbesondere neu ins Amt gewählten Gemeinderätinnen und -räten bietet sie eine fundierte Einführung in die komplexen Aufgaben einer Gemeinde sowie beste Vernetzungsmöglichkeiten. Damit gezielt auf die Bedürfnisse eingegangen werden kann, werden zwischen Februar und Juni 2021 insgesamt 16 Kursabende zu den unterschiedlichsten Aspekten der Gemeindearbeit durchgeführt. Die Veranstaltungen, für die sich bereits Personen aus über 30 Oberwalliser Gemeinden angemeldet haben, werden von Kantonsvertretenden und Fachleuten aus der Praxis mitgestaltet. Bis auf Weiteres finden sie ausschliesslich virtuell statt.

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© RWO AG, Alain Amherd© RWO AG, Alain Amherd

© RWO AG, Alain Amherd

Projektleiter/in gesucht

Seit über 10 Jahren stellen wir uns mit Herz und Verstand in den Dienst der Region Oberwallis. Wir haben uns als Kompetenzzen­trum für Regional- und Wirtschaftsentwicklung etabliert und gehören zu den aktivsten Regionalent­wicklerinnen der Schweiz. Wir wollen auch künftig regionale Interessen bündeln und Potenziale aus­schöpfen, um die Wertschöpfung in der Region zu steigern. Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir nach einem/r Projektleiter/in. Wollen Sie neue Impulse auslösen und den Raum gestalten? Tamar Hosennen, unsere Geschäftsleiterin, freut sich auf Ihre Bewerbungsunterlagen

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© RWO AG, Andrea Soltermann© RWO AG, Andrea Soltermann

© RWO AG, Andrea Soltermann

«Können Sie sich vorstellen, im Wallis zu bleiben?»

Zwei Jahre nach der ersten Umfrage im Rahmen des Regionalentwicklungsprogramms WIWA wurde im November eine weitere Fachkräfte-Umfrage durchgeführt. Nun liegen die Resultate vor. Die befragten Personen bewerteten nahezu alle Bereiche zum Leben im Oberwallis – insbesondere das Kinderbetreuungsangebot und den Zugang zu Informationen – signifikant besser als noch vor zwei Jahren. Auch die Rekrutierungsunterstützung und die stärkere Positionierung des Wallis als attraktiver Arbeits- und Lebensort zeigen Wirkung: Die Zuwanderung von auswärtigen Fachkräften ins Oberwallis steigt deutlich an – besonders aus dem nicht-deutschsprachigen Raum. Gleichzeitig geben mehr auswärtige Fachkräfte als noch vor zwei Jahren an, sich schlecht integriert zu fühlen. Trotz dieses Wertes würden aber weit mehr als die Hälfte aller Befragten auch bei einem Jobwechsel gerne im Wallis bleiben. Die Natur und die Landschaft spielen dabei eine wichtige Rolle.

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Regionen im Krisentest

Die anhaltende Corona-Krise setzt der Schweizer Wirtschaft zu. Besonders hart trifft es unter anderem den Tourismus und Industriebranchen, die stark auf den Export ausgerichtet sind, Wirtschaftszweige also, die in manchen Regionen im Zielgebiet der Neuen Regionalpolitik (NRP) eine zentrale Rolle spielen. Der Tourismus bildet darüber hinaus einen Schwerpunkt der NRP-Förderung. Von den Tourismusregionen litten besonders jene unter der Krise, die stark auf ausländische Gäste ausgerichtet sind. Jedoch gab es gewisse periphere Regionen welche dagegen einen Boom erlebten.

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Die Sprache im Rampenlicht

Die Hauptstadtregion Schweiz setzt sich stark für die Förderung der Zweisprachigkeit ein, sowohl in der Berufsausbildung als auch in den Schulen. Die Beherrschung von mehreren Sprachen ist ein Wettbewerbsvorteil im Berufsleben der jungen Menschen unserer Region. Um das Engagement im Bereich Zweisprachigkeit weiter auszubauen, führt die Hauptstadtregion Schweiz eine Strategie- sowie eine Arbeitsgruppe. Die genannten Organisationen sind in diesen Gruppen ebenso vertreten wie Vertreterinnen und Vertreter unserer Mitgliederstädte und -regionen. Ebenfalls Einsitz in der Arbeitsgruppe hat das Institut für Mehrsprachigkeit Freiburg.

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