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News

Wirkungsorientierte Regionalentwicklung

Die RW Oberwallis AG (RWO AG) gilt als eine beispielhafte regionale Entwicklungsorganisation, die massgeblich die Zukunft des Oberwallis beeinflusst. Zu diesem Schluss gelangt eine Analyse des Zentrums für Regionalentwicklung (CRED) der Universität Bern, die die vielfältigen Tätigkeiten der RWO AG und die damit verbundenen Wirkungen auf die Region darstellt. Die Analyse basiert auf vier methodischen Zugängen und bringt Aussagen zu Stärken, Schwächen, Erfolgsfaktoren und künftigen Herausforderungen der RWO AG hervor. Studienleiterin Prof. Heike Mayer präsentierte die Ergebnisse und betonte dabei u. a. die ausgeprägte Fach- und Projektkompetenz: «Mit der RWO AG wurde eine regionale Entwicklungsorganisation geschaffen, die unterschiedliche Akteursgruppen im Oberwallis erfolgreich zusammenführt und vernetzt und deren Aktivitäten koordiniert. Sie übernimmt zentrale Funktionen des Regionalmanagements».

Medienmitteilung (RWO) | Wirkungsanalyse (CRED) | Projektstammbaum (RWO)

Weissbuch zur Neuen Regionalpolitik

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat ein Weissbuch zur Neuen Regionalpolitik (NRP) veröffentlicht. Darin haben Autorinnen und Autoren aus Praxis, Politik, Wissenschaft, Medien, Verwaltung und Verbänden in 26 Beiträgen ihr Bild der zukünftigen Regionalpolitik gezeichnet. Das Weissbuch soll die Debatte um die Regionalpolitik der Zukunft in Gang bringen und Denkanstösse für deren Weiterentwicklung liefern. Die Publikation ist online und in kleiner Auflage auch physisch erhältlich. Die Artikel sind in der jeweiligen Sprache der Autorinnen und Autoren verfasst.

Weitere Informationen (regiosuisse) | "Weissbuch Regionalpolitik" (SECO)

Broschüre zu Infrastruktur-Management im Berggebiet

Für viele Berggemeinden stellen der Erhalt und der Ausbau der Infrastrukturen eine fast unlösbare Aufgabe dar. Dazu gehören namentlich die Trinkwasserversorgung, die Abwasserreinigung, die Verkehrswege, Liegenschaften, Anlagen für die Energieversorgung, Schutzbauten und digitale Übertragungsnetze. Um die Schwierigkeiten zu überwinden, haben zahlreiche von ihnen innovative Ansätze entwickelt. Eine neue Broschüre der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und des Schweizerischen Verbandes Kommunale Infrastruktur (SVKI) stellt Fallbeispiele aus allen Regionen vor und stärkt das Bewusstsein für die Herausforderungen des kommunalen Infrastrukturmanagements im Berggebiet.

Weitere Informationen (SAB)

 

Flexible Arbeitsformen als Chance

In der Arbeitswelt findet ein fundamentaler Strukturwandel statt, bei dem flexible Arbeitsformen zusehends im Trend liegen. Sie sind weniger hierarchisch und können zeitlich unabhängig, eigenverantwortlich, ortsungebunden und folglich dezentral praktiziert werden. Diese Neuorganisation der Arbeitswelt, die seit Mitte März durch den Corona-Lockdown zusätzlich beschleunigt wurde, eröffnet neue Entwicklungschancen. RegioS, das Magazin zur Regionalentwicklung, befasst sich in der aktuellen Ausgabe umfassend mit dem Thema. Um von dieser Entwicklung profitieren zu können, benötigen die ländlichen Räume und die Berggebiete allerdings eine leistungsfähige Infrastruktur mit Co-Working-Spaces und schnellen Kommunikationsnetzen. Zudem müssen sie ihre Attraktivität als Wohn- und Lebensort steigern, indem sie ihr Dienstleistungs- und Versorgungsangebot verbessern.

regioS (Online-Magazin) | Round-Table-Gespräch (regioS)

"Prix Montagne" geht in die zehnte Runde

Zum zehnten Mal verleihen die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und die Schweizer Berghilfe den "Prix Montagne". Mit dem mit 40'000 Franken dotierten Preis zeichnen die beiden Organisationen Projekte aus, die direkt zur Wertschöpfung und Arbeitsplatzentwicklung oder zur Diversifikation der Wirtschaftsstrukturen im Berggebiet beitragen. Eingereicht werden können Projekte mit Modellcharakter, die seit mindestens drei Jahren erfolgreich laufen. Projekte von Privatpersonen, Organisationen oder Unternehmen aus dem Berggebiet können ab sofort online eingereicht werden. Eingabefrist ist der 18. August.

Weitere Informationen

Neue Köpfe für die Regional-und Wirtschaftsentwicklung

Seit anfangs Juni leitet Damian Imboden die RW Oberwallis AG (RWO AG). Eine erste persönliche Herausforderung sieht er in der Komplexität des Unternehmens und der Projektlandschaft. Er will sich in den nächsten Wochen in die Projekte vertiefen und den Kontakt zu deren Trägerschaften und weiteren Partnern aufbauen. An der Generalversammlung werden ausserdem drei Verwaltungsratssitze neu besetzt. Stefan Bumann, Ursula Kraft und Hans-Rudolf Mooser scheiden nach langjähriger Tätigkeit aus dem Verwaltungsrat aus. Der Kanton bzw. das Wirtschaftsforum Oberwallis haben für die freiwerdenden Verwaltungsratssitze Nicole Zenhäusern-Camenisch, Carmen Zenklusen und Anton Karlen nominiert. Ihre Wahl an der Generalversammlung ist Formsache.

Medienmitteilung | Geschäftsbericht 2019

Neuer Vorsitzender für das Netzwerk Oberwalliser Berggemeinden

Die Erner Gemeindepräsidentin Christine Clausen tritt als Vorsitzende des Netzwerks der Oberwalliser Berggemeinden (NOB) ab. Clausen, die stets die ausgezeichnete Lebensqualität in den Berggemeinden betont, tritt nach sechs Jahren im NOB-Ausschuss zurück, drei davon amtete sie als Vorsitzende. «Ich finde es wichtig jetzt die Leitung weiterzugeben, damit der Vorsitz abwechselnd in jedem Tal, jedem Gebiet ist und das Netzwerk breiter abgestützt wird.» Nach der Absage der NOB-Konferenz anfangs April haben die Mitglieder den bisherigen Vize-Vorsitzenden Christian Pfammatter (Guttet-Feschel) schriftlich zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ausserdem nehmen die Gemeindepräsidenten Sebastian Arnold (Simplon) und Gerhard Kiechler (Goms) neu Einsitz in den 8-köpfigen Ausschuss. Als neuer VizeVorsitzender wurde Theo Schmid (Ausserberg) bestimmt.

Medienmitteilung (NOB)

Digitourism: 8 digitale Lösungen ausgezeichnet

Ein automatisierter Check-in, ein digitaler Radwanderführer, ein Fernmanagementsystem für Bergbahnen und ein digitales Gutscheinmanagementsystem: Das sind einige der preisgekrönten digitalen Lösungen des Projektaufrufs Digitourism. Dieser wurde im Mai von der Stiftung The Ark und der Dienststelle für Wirtschaft, Tourismus und Innovation (DWTI) gestartet. 36 Innovationen wurden eingereicht, aus denen acht ausgewählt und mit jeweils 10'000 Franken dotiert wurden. Diese Lösungen ermöglichen es gemäss Mitteilung, Verbesserungen im Bereich der Digitalisierung des Walliser Tourismus vorzunehmen.

Weitere Infos (The Ark)

Neues Immobilienportal auf valais4you.ch

Auf valais4you.ch, dem Online-Handbuch für das Leben und Arbeiten im Wallis, steht neu auch ein Immobilienportal zur Verfügung. Wohnungssuchende finden dort ein breites Angebot an Mietwohnungen aus dem ganzen Oberwallis. Mit dem Stellenportal, Porträts von sämtlichen Oberwalliser Gemeinden, umfangreichen Informationen zum Leben im Oberwallis und dem neuen Immobilienportal erfüllt valais4you.ch alle Voraussetzungen, um den auswärtigen Fachkräften den Start in der neuen Heimat zu erleichtern und KMU sowie grössere Unternehmen der Region bei der Rekrutierung zu unterstützen.

Medienmitteilung (WIWA) | Immoblienportal auf valais4you.ch

Schweizer Berghilfe mit Soforthilfe für Kleinbetriebe

Die Coronakrise trifft auch die Betriebe im Berggebiet hart. Den Klein- und Kleinstbetrieben geht es akut schlecht, und trotz zinsloser Darlehen und Unterstützung des Bundes und der Kantone sind viele von ihnen durch diese Krise in ihrer Existenz bedroht. Gerade kleine Tourismus- und Gewerbebetriebe befinden sich in einer sehr schwierigen Situation. Um unkompliziert helfen zu können, hat der Stiftungsrat der Schweizer Berghilfe 4 Millionen Franken Soforthilfe gesprochen. Insgesamt sind es gemäss Mitteilung etwa 150 Betriebe, die so auf eine rasche Linderung ihrer finanziellen Notlage hoffen dürfen. Jedes Gesuch wird entsprechend überprüft, die Sofortunterstützung pro Fall beträgt höchstens 50'000 Franken.

Medienmitteilung (Schweizer Berghilfe)