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News

Theo Schmid übernimmt den Vorsitz

Am Donnerstagabend, 15. April 2021 hat die diesjährige Konferenz des Netzwerks Oberwalliser Berggemeinden (NOB) stattgefunden. Nach einem Jahr an der Spitze des NOB gab Christian Pfammatter (Guttet-Feschel) den Vorsitz an Theo Schmid (Ausserberg) weiter. Der Ausserberger Gemeindepräsident freute sich über seine Wahl. «Dieses Amt ist ein Ansporn, mich an vorderster Front für die Interessen der Oberwalliser Berggemeinden einzusetzen. Dabei ist eine gute Vernetzung unumgänglich», so Schmid. Ausserdem wurden Stefan Zurbriggen (Saas-Fee), Urs Juon (Törbel) und Jean-Christoph Lehner (Blatten) neu in den NOB-Ausschuss gewählt. Im Anschluss an den Geschäftsteil präsentierte Staatsrat Roberto Schmidt die kantonale Energiestrategie 2060 mit der Vision des Energielands Wallis.Insbesondere bei der Steigerung der Energieeffizienz sieht Schmidt grosses wirtschaftliches Potenzial.

Medienmitteilung (RWO AG) | Netzwerk der Oberwalliser Berggemeinden (NOB)

Oberwalliser Unternehmen im Sog der Coronakrise

Am 8. April 2021 ist der Online-Event des Vereins Wirtschaftsforum Oberwallis auf dem Programm gestanden. Der Anlass widmete sich den Auswirkungen der Coronakrise auf die Unternehmen in der Region. Auf ein Inputreferat von Vincent Riesen, Direktor der Walliser Industrie- und Handelskammer, folgte ein von Andy Varonier moderiertes Podiumsgespräch zum Thema. Neben Riesen nahmen Peter Kalbermatten, Chef der Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit, Edi Sterren, Direktor La Poste Visp, sowie Alexander Walker, CEO der Walker Group, teil. Die angeregte Diskussion zeigte aus verschiedenen Blickwinkeln auf, wie die einzelnen Akteure bislang mit der Krise umgegangen sind. Die Ausganslage im Frühjahr 2020 sei sehr schwierig gewesen, schilderte etwa Peter Kalbermatten: «Ich hatte Selbständigerwerbende am Telefon, die geweint haben, weil sie trotz vollen Auftragsbüchern nicht mehr arbeiten durften.»

Medienmitteilung (RWO AG) | Verein Wirtschaftsforum Oberwallis (Video-Link)

Gilbert Loretan übergibt an Reinhard Imboden

Am 8. April 2021 fand die diesjährige Delegiertenversammlung des Vereins Region Oberwallis statt - erstmals komplett virtuell. Mit dem Anlass ging die Amtszeit des langjährigen Präsidenten Gilbert Loretan zu Ende. Der Varner bedankte sich in einem persönlichen Rückblick bei den Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten des Oberwallis für das Vertrauen in seine Person und das Wohlwollen «bei den verschiedenen Projekten und Themen, die uns beschäftigen». In Loretans Fussstapfen tritt der Rarner Gemeindepräsident Reinhard Imboden. «Die Herausforderungen für unsere Region sind vielfältig», erklärte er. Es freue ihn, sich künftig an der Spitze des Vereins Region Oberwallis für weitsichtige Lösungen, die sich an der gesamten Region orientieren, stark machen zu können. «Unsere Region und ihre Eigenheiten liegen mir sehr am Herzen.»

Medienmitteilung (RWO AG) | Verein Region Oberwallis

 

Chancen für den Walliser Gebäudepark nutzen

Am 25. März hat die erste Ausgabe der Informationsveranstaltung Energie-Impuls in diesem Jahr stattgefunden – zum ersten Mal ausschliesslich virtuell. Das Thema «Fortschritte im Gebäudepark Wallis bei Sanierungen und Neubauten» stiess auf reges Interesse. Über 120 Personen nahmen online teil. Mehrere Experten brachten den aktuellen Stand der Dinge aus unterschiedlichen Blickwinken auf den Punkt. So ging Joël Fournier, Chef der kantonalen Dienststelle für Energie und Wasserkraft, auf das Gebäudeprogramm im Kanton Wallis ein. Olivier Meile, Direktor Minergie/GEAK Agentur Romandie, berichtete über das Programm «Erneuerbar Heizen», während Architekt Michel Kummer mit konkreten Beispielen einen Einblick in Gesamtsanierungen in der Praxis lieferte. Zum Abschluss folgte ein Referat von Kurt Schelling, das über die Umsetzung des Bauprojekts der Baumgartu AG in Steg informierte.

Medienmitteilung (RWO AG) | energie-impuls.ch

Erfolgreiche Unternehmen aus Bergregionen gesucht

Der Prix Montagne 2021 ist ausgeschrieben: Unternehmen aus den Bergregionen werden gesucht. Der Preis für beispielhafte Unternehmen im Berggebiet ist mit 40’000 Franken dotiert und wird jährlich von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und der Schweizer Berghilfe seit dem Jahr 2011 verliehen. Zusätzlich stiftet die Schweizerische Mobiliar Genossenschaft im Rahmen ihres Gesellschaftsengagements den mit 20’000 Franken dotierten Publikumspreis Prix Montagne. Die Eingabefrist für Projekte läuft bis zum 30. April. Die sieben Jurymitglieder prüfen anschliessend die Projekte und nominieren die besten. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 7. September 2021 in Bern werden die beiden Siegerprojekte verkündet. Beim letztjährigen Prix Montagne gingen gleich beide Preise an Unternehmen aus dem Kanton Graubünden.

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Spot lanciert neue Kampagne für Standortpromotion

Trotz Corona erwartet der Kanton Wallis ein BIP-Wachstum von 3.7 Prozent. Zur Bewältigung des anhaltenden Wirtschaftsbooms werden allein im Oberwallis mehrere Tausend Fachkräfte gesucht. Oberwalliser Wirtschaftsakteure und Gemeinden haben deshalb vor zwei Jahren das Regionalentwicklungsprogramm WIWA (Wirtschaftswachstum im Wallis) lanciert. «Zentral ist, die nötigen Kapazitäten in den Bereichen Wohnen, Kinderbetreuung und Bildung zu schaffen, die Integration zu stärken und das Wallis als attraktiven Lebens- und Arbeitsort zu positionieren», erklärt Marc Franzen, Verantwortlicher des Projekts WIWA. Nun ist über die Antenne Région Valais Romand im französischsprachigen Wallis ein Partnerprojekt im Gang. Valais/Wallis Promotion ist Mitträgerin des Projekts WIWA und lanciert mit einem neuen Spot eine Kampagne für die Standortpromotion. Im Zentrum steht das englische Mädchen Lily ...  

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Coronakrise schweisst Oberwalliser Gewerbevereine zusammen

Die Oberwalliser Gewerbevereine sind während der Coronakrise näher zusammengerückt. «Hauptziel war es, das Bewusstsein der Oberwalliserinnen und Oberwalliser für das einheimische Kleingewerbe zu schärfen und ihre Kauflust zu wecken. Und das über die Coronkrise hinaus», sagt der Visper Gewerbepräsident Nicolas Kuonen. Nach Abschluss des gemeinsamen Projekts Bernstein und der damit verbundenen Sensibilisierungskampagne «Zämu fer iischi Region – jezz hiä chöüffu» wollen sie auch künftig am selben Strick ziehen. Dafür soll in den nächsten Wochen ein neues Netzwerk der Oberwalliser Gewerbevereine aufgebaut werden. Eine Umfrage unter den Gewerbetreibenden der drei grossen Talgemeinden macht deutlich, dass der eingeschlagene Weg stimmt. Über 80 Prozent der 186 Personen, die auf die Umfrage geantwortet haben, erachten eine Zusammenarbeit auch in Zukunft als sinnvoll.

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Familienfreundlichkeit hat hohe Priorität

Gemeinsam mit der Fachstelle UND hat das Regionalentwicklungsprogramm WIWA mehrere Unternehmen im Oberwallis dabei unterstützt, ihre Familienfreundlichkeit zu analysieren und Handlungsfelder zu definieren. Das Pilotprojekt konnte mit vielversprechenden Resultaten abgeschlossen werden. Seit Beginn des Projekts haben weitere Oberwalliser Unternehmen ihr Interesse an einer Beratung zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit signalisiert. Es ist deshalb eine weitere Ausgabe in Planung. Dafür soll eine schlankere Version des Programms entworfen werden, damit auch kleinere Unternehmen Zugang finden. «Die Unternehmen haben die Bedeutung dieses Themas erkannt. Nur wenn Unternehmen, Kita-Betreiber und Schulen Hand in Hand arbeiten, können wir gute Lösungen für unterschiedliche Familien- und Arbeitskonstellationen entwickeln», erklärt Mart Franzen, WIWA-Projektleiter.

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Governance in der regionalen Tourismusentwicklung

Anfang März 2021 ist das Schweizer Jahrbuch für Tourismus 2020/2021 erschienen. Der Fokus ist auf den Themenbereich Krisenmanagement und Zukunftsstrategien für den alpinen Tourismus gerichtet. Mit dem Artikel «Governance in der regionalen Tourismusentwicklung – Erfahrungen aus dem Oberwallis» haben die beiden RWO-Projektleiterinnen Rahel Meili und Esther Schlumpf ebenfalls einen Artikel beigesteuert. Die beiden gehen der Frage nach, welche Rolle die Regionalentwicklung im Tourismus einnehmen kann und welche Governance-Formen am besten zur Unterstützung der destinationsübergreifenden Zusammenarbeit beitragen. Ziel des Artikels ist es, basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre die Bedeutung und Erfolgsfaktoren verschiedener Governance-Formen in der regionalen Tourismusentwicklung aufzuzeigen.

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Die Urversammlung live im Wohnzimmer

In den drei Gemeinden Bitsch, Salgesch und Täsch sind erstmals Urversammlungen per Livestream zu den Einwohnern nach Hause übertragen worden. Ein Novum in der Schweiz. «Die Erfahrungen, die wir mit dem Livestream sammeln konnten, sind vielversprechend. Viele unserer Bürgerinnen und Bürger haben sich den Stream angesehen», sagt Mario Fuchs, Gemeindepräsident von Täsch, in einem ersten Fazit. Insgesamt waren an den drei Anlässen, die zwischen dem 28. Januar und dem 25. Februar 2021 stattfanden, jeweils zwischen 40 bis 60 Personen aller Altersgruppen zugeschaltet. Bei zwei Urversammlungen war die Zahl der virtuellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer doppelt so hoch wie diejenige der physisch Anwesenden. Nun will man das Projekt weiterverfolgen und abklären, in welchem Rahmen die Gemeinden solche Formate in Zukunft mit ansprechender Qualität und tragbaren Kosten umsetzen können.

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