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Wissenstransfer

Die Regionen Oberwallis und Berner Oberland wollen in Sachen Weiterbildung zusammenspannen. Dazu hat die RW Oberwallis AG (RWO AG) mit der Volkswirtschaft Berner Oberland ein interkantonales NRP-Projekt lanciert.

Für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region ist die Weiterbildung von Arbeitnehmenden zweifelsohne von zentraler Bedeutung und wird als strategischer Wettbewerbsvorteil gesehen. Die Regionen Oberwallis und Berner Oberland sind in wirtschaftlicher Hinsicht ähnlich gelagert und mit gleichen Herausforderungen konfrontiert. Langfristiges Ziel des lancierten NRP-Projekts ist es, bestehende oder neue Weiterbildungsangebote in den Regionen Oberwallis und Berner Oberland durchzuführen.

Im Fokus des Projekts liegen die Bedürfnisse der KMU. Denn diese sind letztlich sowohl im Oberwallis als auch im Berner Oberland das Rückgrat des Wirtschaftssystems und können sich weder Unterqualifizierung ihrer Arbeitnehmenden noch einen Fachkräftemangel leisten. Deshalb muss die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmenden erhöht werden, sodass sie den raschen Veränderungen von Rahmenbedingungen im Arbeitsmarkt gewachsen sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist auch die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen. Wer seinen Mitarbeitenden eine Weiterbildung ermöglichen will, muss selber flexibel und lernfähig sein. Um am Ball zu bleiben und von Innovationen und dem technologischen Fortschritt profitieren zu können, muss der Wissenstransfer zwischen Unternehmen sichergestellt werden.

Das Gesamtprojekt beinhaltet vier Phasen. In einer ersten Phase werden die Bedürfnisse der KMU geklärt. Dabei wird auch explizit der Austausch mit den Bildungspartnern gesucht. Es soll offen diskutiert werden, ob und in welchem Umfang bestehende oder neue Weiterbildungsprogramme angeboten werden sollen. Ein konkretes Pilot-Projekt ist für die zweite Phase geplant, welches ein erstes Weiterbildungsangebot, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der KMU, vorsieht. Den Pilot-Kurs haben im Februar 2018 insgesamt 13 Teilnehmer aus dem Oberwallis und dem Berner Oberland abgeschlossen. Das Angebot soll nun analysiert und beurteilt werden.

Im Fokus der dritten Projektphase steht dann die Anpassungsfähigkeit der Betriebe. Konkret soll der Wissenstransfer zwischen den beteiligten Unternehmen und Hochschulen ausgeweitet und gestärkt werden. Für die letzte Phase ist der Aufbau und Betrieb einer "Qualifizierungsplattform" geplant, welche die Ergebnisse der vorangehenden Projektphasen künftig koordinieren soll.

Dokumente

Neuer Kurs für Führungskräfte ein Erfolg, Jungfrau-Zeitung, 20. Februar 2018

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